Am 12.04.2026 findet in der Landeshauptstadt die Oberbürgermeister:innenwahl statt. In der Hauptwahl treten 4 Männer und 3 Frauen an.
In Deutschland leben mehr Frauen als Männer – doch in der Politik spiegelt sich das nicht wider. Frauen machen die Hälfte der Bevölkerung aus, aber nur 2 der 16 Landeshauptstädte werden von Frauen geführt (Magdeburg und Potsdam).
Hinzu kommt: Frauen, die kandidieren, müssen mit Hürden rechnen, die Männern kaum begegnen. Ihre Kompetenz wird häufiger in Frage gestellt, ihr Auftreten kritischer bewertet, ihr Aussehen kommentiert. Solche Vorurteile – Gender Bias – prägen, wer sichtbar wird, wer Verantwortung übernehmen darf, und wessen Stimme zählt.
Demokratie aber braucht Gleichberechtigung, nicht Zerrbilder.
Deshalb sagen wir: Das sollte sich ändern. Wir machen die Schieflage sichtbar – und setzen ein Zeichen für echte politische Repräsentanz. Denn Demokratie funktioniert nur mit Frauen. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen.

„Wählt Frauen. Nicht als Symbol, nicht als Quote, sondern weil Kompetenz, Perspektiven und Führung nicht an Geschlecht gebunden sind. Frauen tragen Verantwortung, treffen Entscheidungen und gestalten Gesellschaft – in der Politik genauso wie überall sonst.
Wer Frauen wählt, entscheidet sich für mehr Vielfalt, mehr Realität im Denken und oft auch für Themen, die lange zu wenig gehört wurden. Gleichberechtigung entsteht nicht von allein. Sie wird gewählt.“

„Eine Stadt sollen allen gut tun – Dafür brauchen wir Entscheiderinnen. 50 % Bevölkerung, aber nur unter 20 % Entscheidung? So niedrig ist der Anteil der Frauen unter den Bürgermeister:innen in Mecklenburg-Vorpommern. Da geht mehr, denn Demokratie braucht Frauen als politische Entscheiderinnen. Schwerin als soziale Stadt, gelebte Chancengleichheit und mehr Miteinander: Mit einer demokratischen Kandidatin für ein weltoffenes Schwerin ist das jetzt möglich.“

„Meine Mama hatte zwei Jobs, damit wir vier Geschwister uns verwirklichen konnten. Meine Schwestern erziehen ihre Kinder nach denselben Werten. Meine Tochter bekommt vor allem eines mit: die Möglichkeit, ihr Leben selbst zu gestalten. Ich musste nie lange überlegen. Ich wähle Frauen. Hören Sie auf, es nur von der Gesellschaft zu erwarten. Treffen Sie die Entscheidung selbst – persönlich und individuell. Lassen Sie die Zweifel hinter sich, dort, wo sie hingehören: in die Vergangenheit. Wählen Sie auch Frauen.“

„Wer etwas bewegen will, kann auf Frauen nicht verzichten. Deshalb: WÄHLT FRAUEN.“

„Als Vater einer Tochter ist Gleichberechtigung für mich keine abstrakte Forderung, sondern eine konkrete Verantwortung. Ich will in einer Gesellschaft leben, in der Macht, Einfluss und politische Entscheidungen nicht überwiegend von Männern geprägt werden, sondern die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln. Die Kampagne „Wählt Frauen“ setzt genau hier an: Sie macht sichtbar, dass Demokratie nur dann stark ist, wenn Frauen gleichberechtigt an ihr teilhaben und politische Entscheidungen mitgestalten. Mehr Frauen in der Politik sind kein Symbol, sondern eine Voraussetzung für gerechtere, inklusivere und zukunftsfähige Politik. Ich möchte Teil dieser Bewegung sein, weil sie nicht nur aufklärt, sondern aktiv Veränderung einfordert. Für mich bedeutet das, Haltung zu zeigen, Strukturen zu hinterfragen und dazu beizutragen, dass politische Teilhabe gerechter verteilt wird – heute und für die Zukunft meiner Tochter.“

„Unsere Gesellschaft befindet sich an einem entscheidenden Punkt mit der zentralen Frage, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen. Wir müssen beginnen, Macht anders zu denken – hin zu einem guten Leben für alle. Frauen besitzen hervorragende Kompetenzen, in diesem strukturellen Umgestaltungsprozess eine führende Rolle einzunehmen. Weibliche Perspektiven und empathische, entschlossene Strategien zur Schaffung einer neuen Form des Zusammenlebens waren nie wichtiger als jetzt.“