FÜR EINE POLITIK, DIE ALLE SIEHT

Mehr Frauen in politischen Ämtern bedeuten mehr Perspektiven, mehr Gerechtigkeit und bessere Entscheidungen für uns alle. Doch Frauen sind in Parlamenten, Stadtvertretungen und Vorständen noch immer unterrepräsentiert. Das wollen wir ändern – gemeinsam, sichtbar und mit klarer Haltung.

Wählt Frauen ist eine überparteiliche Kampagne, die Menschen motiviert, bei Wahlen gezielt Kandidatinnen ihre Stimme zu geben, die für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte einstehen – nicht für Hass, Ausgrenzung oder autoritäre Ideologien. Wir zeigen: Frauen in der Politik machen einen Unterschied – nicht nur für Frauen, sondern für die ganze Gesellschaft.

Unsere Botschaft: Demokratie lebt von Vielfalt.
Unser Ziel: Mehr Frauen in Entscheidungspositionen.
Unser Weg: Aufklären, motivieren, vernetzen.

Deutschland braucht Vielfalt

In Deutschland leben mehr Frauen als Männer – doch in der Politik spiegelt sich das nicht wider. Frauen machen die Hälfte der Bevölkerung aus, aber nur ein Drittel der politischen Mandate. Bundesweit, in Landtagen, Städten und Gemeinden – das Bild bleibt erschreckend konstant.

Hinzu kommt: Frauen, die kandidieren, müssen mit Hürden rechnen, die Männern kaum begegnen. Ihre Kompetenz wird häufiger in Frage gestellt, ihr Auftreten kritischer bewertet, ihr Aussehen kommentiert. Solche Vorurteile – Gender Bias – prägen, wer sichtbar wird, wer Verantwortung übernehmen darf, und wessen Stimme zählt.

Demokratie aber braucht Gleichberechtigung, nicht Zerrbilder.

Deshalb sagen wir: Das sollte sich ändern. Wir machen die Schieflage sichtbar – und setzen ein Zeichen für echte politische Repräsentanz. Denn Demokratie funktioniert nur mit Frauen. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen.

Teilt diese Botschaft. Unterstützt weibliche Kandidatinnen. Wählt bewusst. Veränderung beginnt mit einer Stimme – eurer Stimme.

FRAUEN KÖNNEN AUCH MACHT.

DIENEND STATT GIERIG

Macht ist nicht das Problem. Die Frage ist: Wie wird sie genutzt? Studien zeigen: Wo mehr Frauen in Entscheidungspositionen sind, steigen Transparenz und Gemeinwohlorientierung. Frauen setzen häufiger auf Zusammenarbeit statt Konfrontation, auf langfristige Strategien statt kurzfristige Siege – dienend und nicht gierig.

Ob in Politik, Wirtschaft oder internationalen Organisationen – Frauen in Führungsrollen bringen Perspektiven ein, die Macht verantwortungsvoll machen. Sie entscheiden mit Fakten statt Fakes, handeln seriös und gestalten Politik sachlich und fair, nicht toxisch. Sie zeigen: Führung kann zum Wohle aller statt egoistisch sein – und trotzdem mutig, entschlossen und wirkungsvoll.

Trotzdem sind Frauen in Machtpositionen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Ihnen wird Kompetenz abgesprochen, Erfolge werden kleingeredet, und in männerdominierten Strukturen gilt Macht oft noch als Spiel um Status – nicht um Verantwortung. Wer so denkt, hält Frauen draußen.

Deshalb sagen wir: Das sollte sich ändern. Demokratie braucht Macht, die dem Gemeinwohl dient – und Frauen, die sie verantwortungsvoll gestalten. Frauen können auch Macht – nur eben mit Haltung, Weitblick und Sinn für das Ganze. Veränderung beginnt damit, sie zu wählen.

#MachtbrauchtVerantwortung #dienendstattgierig

FRAUEN KÖNNEN AUCH FÜHREN.

KOOPERATIV STATT AUTORITÄR

Studien zeigen: Frauen führen oft anders – mit mehr Teamgeist, klarer Haltung und langfristiger Vision. Sie setzen häufiger auf Zusammenarbeit statt Ellbogenkult, treffen nachhaltigere Entschei­dungen und schaffen ein Arbeitsklima, in dem mehr Menschen ihr Potenzial entfalten können. Verwaltungen mit Frauen in Führung erzielen bessere Ergebnisse bei Innovation, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterzufriedenheit.

Trotzdem sind Frauen – wie in der Politik – in Vorständen, Ge­schäftsführungen und Gremien noch immer deutlich unterreprä­sentiert. Wer führen will, stößt oft auf doppelte Hürden: Kompetenz wird häufiger infrage gestellt, Führungsstil kritischer bewertet, Erfolge weniger sichtbar gemacht. 

Deshalb sagen wir: Das sollte sich ändern. Führung braucht Vielfalt – nicht nur, um fair zu sein, sondern weil es Organisationen und unsere Gesellschaft erfolgreicher macht. Die Zukunft von Politik, Wirtschaft und Institutionen braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen – in Parlamente, Aufsichtsräte und Leitungspositionen.

#FührungbrauchtFrauen #kooperativstattautoritär

FRAUEN KÖNNEN AUCH KÄMPFEN.

DAFÜR STATT DAGEGEN

Ob in hitzigen Debatten oder in echten Krisenmomenten: Frauen haben immer wieder gezeigt, dass Standhaftigkeit nicht laut sein muss, um wirksam zu sein. Sie kämpfen mit klarer Strategie, richten ihre Energie auf Lösungen und behalten das Ziel im Blick, statt sich in Machtspielen zu verlieren. Ihr Mut ist nicht von Zorn getrieben, sondern von der Überzeugung, dass Wandel möglich ist.

In Zeiten der Unsicherheit beweisen Frauen in Verantwortung, wie wertvoll Gelassenheit ist. Sie reagieren nicht panisch, sondern umsichtig, treffen Entscheidungen, die Stabilität schaffen, und verlieren dabei weder die Menschen noch das große Ganze aus den Augen. Ihre Führung eskaliert nicht – sie beruhigt, ordnet und wirkt glaubwürdig, auch wenn der Druck hoch ist.

Studien belegen: Führung, die auf Verantwortung, Kooperation und langfristige Perspektiven setzt, bringt Städte, Organisationen und ganze Gesellschaften sicherer durch Krisen. Doch in vielen Gremien fehlen diese Stimmen noch immer. Und damit fehlen oft auch die Lösungen, die nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben.

Deshalb sagen wir: Es ist Zeit, dass Frauen in Politik und Führung nicht die Ausnahme sind, sondern die Regel. Denn wer in schwierigen Zeiten Haltung, Ruhe und Weitsicht beweist, sollte nicht nur gehört, sondern gewählt werden.

#dafürstattdagegen

FRAUEN KÖNNEN AUCH KRISE.

STABILISIEREND STATT ESKALIEREND

Ob Pandemie, Wirtschaftsschock oder politische Zerreißprobe: Frauen in Verantwortung zeigen immer wieder, dass Führung auch in stürmischen Zeiten ruhig, lösungsorientiert und glaubwürdig sein kann. Sie reagieren nicht panisch, sondern gelassen. Sie handeln umsichtig, nicht rücksichtslos. Sie stabilisieren, wo andere eskalieren.

Studien belegen: Frauen in Führungspositionen setzen in Krisen häufiger auf Kooperation statt auf Konfrontation, treffen faktenbasierte Entscheidungen und behalten das langfristige Ziel im Blick. Sie schaffen Vertrauen, Orientierung und Sicherheit – selbst unter hohem Druck. Ihr Führungsstil dämpft Konflikte, statt sie anzuheizen, und richtet Energie auf Lösungen, die heute wirken und morgen Bestand haben.

Trotzdem fehlen diese Stimmen noch immer in vielen entscheidenden Runden. In Vorständen, Krisenstäben und politischen Mandaten sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert – und damit oft auch jene Perspektiven, die Stabilität und Zusammenhalt fördern.

Deshalb sagen wir: Krisen brauchen Führung, die Verantwortung übernimmt, besonnen bleibt und glaubwürdig handelt. Frauen können auch Krise – und sie können sie so führen, dass wir gestärkt daraus hervorgehen. Veränderung beginnt damit, sie zu wählen.

#KrisebrauchtFrauen #stabilisierendstatteskalierend

FRAUEN KÖNNEN AUCH KLIMA

KONSEQUENT STATT KOSMETISCH

Wir brauchen Vielfalt – auch im Klimaschutz.

Frauen sind weltweit treibende Kräfte im Kampf gegen die Klimakrise. Wo mehr Frauen in Parlamenten sitzen, werden wirksamere Klimagesetze verabschiedet. Unternehmen mit Frauen an der Spitze wirtschaften nachhaltiger, stoßen weniger CO₂ aus und achten stärker auf Umwelt- und Sozialstandards. Paris macht es vor: Bürgermeisterin Anne Hidalgo hat die Verkehrswende vorangetrieben, ganze Quartiere begrünt und den Radverkehr massiv ausgebaut – für mehr Lebensqualität und weniger Emissionen.

Doch noch immer sind Frauen in Klimaverhandlungen, Energiepolitik und Umweltplanung deutlich unterrepräsentiert. Sie müssen häufiger ihre Kompetenz beweisen, ihre Ideen werden kritischer bewertet und ihre Beiträge zu selten anerkannt.

Darum sagen wir: Klimapolitik braucht Frauen – nicht als Aushängeschild, sondern als Entscheiderinnen. Wirklich gerechte und wirksame Lösungen entstehen nur, wenn Frauen mitbestimmen.

Die Zukunft unseres Planeten braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt mit eurer Stimme – konsequent statt kosmetisch.

Wählt Frauen – für Demokratie, Vielfalt und Klima.

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #KlimabrauchtFrauen #Paris

Studien & Daten

Gender and climate change: Do female parliamentarians make difference?

Gender and Climate Change (GLO Discussion Paper, Econstor)

Women’s Political Empowerment and Climate Change Mitigation Policies (MDPI, Sustainability 2024)

Why companies with more women leaders produce lower greenhouse gas emissions (World Economic Forum)

Female CEOs and Corporate Environmental Performance (AEA)

Gender Diversity in Top Management and Energy Innovation (Springer)

Gender-diverse boards and corporate climate action (Taylor & Francis)

Beispiele & Reportagen

Comment: Women are leading in the fight against climate change. By joining forces, we can amplify that impact (Reuters, 2024)

Trailblazing Women in Climate 2024 (Reuters)

Inna Braverman and Lotte Rosenberg: two women making waves in the energy industry (Reuters, 2025)

FRAUEN KÖNNEN AUCH MOBILITÄT

DAMIT ALLE SICHER ANKOMMEN

Wir brauchen Vielfalt – auch in der Mobilität.

Ob Radverkehr, barrierefreie Wege oder ein verlässlicher ÖPNV: Wo Frauen mitentscheiden, entstehen Konzepte, die alltagstauglicher, inklusiver und nachhaltiger sind. Sie planen Mobilität stärker aus der Perspektive von Familien, älteren Menschen und Pendler:innen – also der Mehrheit der Bevölkerung.

Doch in Führungspositionen und Entscheidungsrunden sind Frauen weiterhin unterrepräsentiert. Es fehlen genau dort Stimmen, wo über sichere Wege, gute Takte und gerechte Verkehrslösungen entschieden wird.

Darum sagen wir: Zukunftsfähige Mobilität braucht Vielfalt. Nur wenn Frauen mitbestimmen, entstehen gerechte und klimafreundliche Lösungen.

Die Zukunft unserer Stadt braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen, damit alle sicher ankommen. 

Wählt Frauen – für Demokratie, Vielfalt und funktionierende Mobilität. 

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #MobilitätbrauchtFrauen

Studien & Daten

Gender gaps in urban mobility and transport planning – Frauen sind in Mobilitätsplanung unterrepräsentiert, ihre Bedürfnisse werden oft übersehen.

Women’s mobility patterns: trip chaining – Frauen kombinieren Wege (Einkäufe, Kinder, Pflege), Planung berücksichtigt das selten.

DIAMOND Project (Paris, EU) – Gender-Daten zeigen: Frauen nutzen Sharing-Angebote weniger, faire Systeme brauchen gendersensible Planung.

Feminist Policies in Transport (GIZ / Women Mobilize) – Genderorientierte Verkehrspolitik fördert nachhaltige und klimafreundliche Mobilität.

World Bank: Closing gender gaps in transport – Inklusive Mobilität verbessert Zugang zu Bildung, Arbeit, Gesundheit.

Praxisbeispiele

Bikeygees (Berlin) – Radfahrtraining für Frauen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, über 1.700 Teilnehmerinnen.

Safetipin (Indien, Lateinamerika) – App zur Bewertung städtischer Sicherheit, Daten führten zu besserer Beleuchtung & Infrastruktur.

Pink Rickshaw (Indien) – Frauenfreundliche Rikscha-Angebote mit GPS & Sicherheitssystemen

Fancy Women Bike Ride (weltweit) – Sichtbarkeit & Empowerment: Fahrradtouren von Frauen in über 150 Städten.

Women on Wheels / Refugee Cycling Projects (UK) – Radkurse für geflüchtete Frauen, stärken Sicherheit und Teilhabe.

Gratis Busfahren für Frauen (Westbengalen, Indien) – Deutlich mehr Frauen nutzen ÖPNV, besserer Zugang zu Jobs & Bildung.

FRAUEN KÖNNEN AUCH BAUEN

WOHNRAUM STATT RENDITE-TRAUM

Wir brauchen Vielfalt – auch beim Bauen und Wohnen.

Wo Frauen mitentscheiden, entstehen Konzepte, die lebensnäher, inklusiver und nachhaltiger sind. Die „Frauen-Werk-Stadt“ in Wien zeigt, wie Wohnanlagen entstehen können, die Sicherheit, Gemeinschaft und Alltagstauglichkeit verbinden – mit durchdachten Wegen, Treffpunkten und bezahlbaren Mieten. Und auch in Freiburg machten Architektinnen mit dem Projekt „Stadt & Frau“ deutlich, dass Stadtplanung anders geht: mit flexiblen Grundrissen, guter Infrastruktur und Räumen, die das Leben leichter machen.

Doch in Stadtplanung und Architektur sind Frauen noch immer unterrepräsentiert. Ihre Kompetenz wird häufiger infrage gestellt, ihre Ideen kritischer bewertet, ihre Beiträge zu selten anerkannt.

Darum sagen wir: Stadtentwicklung braucht Vielfalt – nicht nur im Ergebnis, sondern auch in den Entscheidungen. Lebenswerte Städte entstehen, wenn alle Perspektiven einfließen.

Die Zukunft unserer Stadt braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen.

Wählt Frauen – für Demokratie, Vielfalt und Stadtentwicklung.

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #StadtbrauchtFrauen #FrauenbauenZukunft #BauenMitFrauen

Belege & Quellen

Historische & feministische Impulse

Margaret Hicks (1880): Erste Absolventin der Cornell-Architektur, forderte Mindeststandards wie Licht, Luft und nutzbare Grundrisse für Arbeiterwohnungen.

Octavia Hill & Jane Addams: Soziale Reformen (London, Chicago) legten Grundlagen für modernen sozialen Wohnungsbau.

Matrix Feminist Design Co-operative (London, ab 1981): Nutzerinnenbeteiligung, kooperatives Planen – u. a. für sozialen Wohnbau.

FOPA (Feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen, Deutschland): Einflussreiche Projekte im sozialen Wohnungsbau (IBA Berlin).

Konkrete Praxisbeispiele

Frauen-Werk-Stadt, Wien (Eva Kail): Gendergerechte Planung mit Fokus auf Sicherheit, Alltagstauglichkeit und bezahlbaren Wohnraum.

Catherine Bauer Wurster (USA): Mitautorin des U.S. Housing Act 1937 – Grundstein für soziale, bezahlbare Wohnungen.

Dana Cuff (UCLA, CityLAB): Forschung zu „spatial justice“ und bezahlbarem Wohnraum, Auszeichnung für bezahlbares Bauen.

Studien & Daten

Australische Studie (2020): Wohnqualität und Leistbarkeit haben besondere Bedeutung für Frauen – flexible, bezahlbare Wohnformen entlasten.

Aktuelle Projekte

Burnayi Lurnayi, Bendigo (Australien): Gender-responsive Wohnungen für indigene Frauen (YWCA + Dja Dja Wurrung).

YWCA Adelaide: Wohnprojekt für Frauen & Kinder nach Gewalt – 24 bezahlbare Mietwohnungen.

FRAUEN KÖNNEN AUCH WIRTSCHAFT

MIT SINN UND MEHR GEWINN

Wir brauchen Vielfalt — auch in der Wirtschaft.
Ob Unternehmensführung, Mittelstand oder Start-ups: Wo Frauen Verantwortung tragen, entstehen Entscheidungen mit Weitblick, Fairness und Nachhaltigkeit. Studien zeigen: Unternehmen mit Frauen in Führung sind profitabler, innovativer und klimafreundlicher. Sie investieren langfristig, fördern Mitarbeitende konsequent und sichern ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Doch noch immer dominieren Männer die Chefetagen. Frauen müssen oft mehr leisten, ihre Ideen werden kritischer bewertet, ihr Potenzial bleibt ungenutzt. Damit gehen Chancen verloren — für Unternehmen und Gesellschaft.

Darum sagen wir: Wirtschaft braucht Frauen — nicht als Ausnahme, sondern als Entscheiderinnen. Nur Vielfalt schafft Strategien, die alle mitnehmen.

Die Zukunft unserer Wirtschaft beginnt damit, Frauen zu wählen.

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #WirtschaftbrauchtFrauen

Bessere Unternehmensleistung durch Diversity
Unternehmen in der obersten Diversitätsquartile (Geschlecht & Ethnie) erzielen etwa 9 % höhere finanzielle Leistung als weniger diverse Firmen.

Profitabilität steigt mit Frauen im Board
Der Peterson Institute-Bericht zeigt: Wenn der Frauenanteil in Führungspositionen von 0 % auf 30 % steigt, verbessert sich die Nettomarge um 1 Prozentpunkt – was etwa 15 % mehr Profitabilität bedeutet.

Mehr Frauen = besseres Finanzergebnis
Meta-Analysen zeigen: Mehr Frauen im Board führen zu besseren finanziellen Ergebnissen, insbesondere bei Return on Equity und Owner Returns.

Gender Diversity fördert Kreativität & Problemlösung
Gender-diverse Teams sind innovativer, zeigen bessere Problemlösungsfähigkeiten und stärken die Arbeitgeberattraktivität.

Frauen in Wirtschaft und Politik treiben Wachstum
Mehr Frauen in Arbeitsmarkt und Entscheidungspositionen können das BIP pro Kopf um bis zu 6 % steigern – mit positiven Effekten auf Gesundheit, Bildung und politische Teilhabe. Beispiel: Ruanda.

Gleichstellung kurbelt Wirtschaft an
Der Internationale Währungsfonds stellt fest: Gleichberechtigung in Wirtschaft und Politik wirkt wie ein Produktivitätsschub und stärkt finanzielle Stabilität.

Starke Vertretung in Unternehmensspitze noch selten
In großen US- und EU-Unternehmen haben Frauen 2023 nur etwa 7 % der CEO-, aber bereits 30 % der CFO-Posten inne. Zwischen 2010 und 2023 stieg die Frauenvertretung in Führungsteams von 15 auf 30 %.

Langsamer Aufstieg auf Manager-Level
Laut „Women in the Workplace 2024“-Report stieg der Anteil von Frauen im C-Suite über zehn Jahre von 17 % auf 29 %, in Manager-Positionen jedoch nur von 37 % auf 39 %.

Mehr Bildung für Frauen = mehr Wohlstand
Ein Jahr mehr Schulbildung bei Mädchen bringt ihnen 10–20 % höhere Löhne – und steigert langfristig die Wirtschaftsleistung ganzer Länder.

FRAUEN KÖNNEN AUCH MEDIZIN

FÜR ALLE, NICHT NUR FÜR MÄNNER

Wir brauchen Vielfalt — auch in der Medizin.
Zu lange galt in Forschung und Behandlung der Mann als Maßstab. Medikamente wurden überwiegend an männlichen Probanden getestet, Herzinfarkte bei Frauen seltener erkannt, Symptome falsch gedeutet. Die Folgen sind dramatisch: Frauen haben nach einem Herzinfarkt ein bis zu 1,5-fach höheres Sterberisiko. Studien zeigen zugleich: Patientinnen profitieren nachweislich, wenn Ärztinnen sie behandeln — durch bessere Kommunikation und passgenauere Therapien.

Doch in der medizinischen Forschung, in Chefetagen von Kliniken und in Gesundheitsgremien sind Frauen noch immer unterrepräsentiert. Damit fehlen wichtige Perspektiven genau dort, wo es um Leben, Versorgung und Sicherheit geht.

Deshalb sagen wir: Gesundheit braucht Vielfalt. Eine Medizin, die Frauen einschließt, rettet Leben und stärkt alle. Die Zukunft der Gesundheit braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen. 

WÄHLT FRAUEN – für Demokratie, Vielfalt und gendersensible Medizin.

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #MedizinbrauchtFrauen

Männer als medizinischer Standard, Frauen bleiben abseits
Medizinische Forschung und Studien nutzen vor allem männliche Proband:innen, wodurch Frauen in Diagnose und Behandlung systematisch benachteiligt werden. Trotz Fortschritten ist die Sterblichkeit nach Herzinfarkt bei Frauen in Deutschland fast doppelt so hoch wie bei Männern – weil Symptome anders sind und Diagnosen verzögert erfolgen.

Herzinfarkt: höhere Sterbewahrscheinlichkeit & Therapie-Lücken bei Frauen
Frauen sind an das 1,5‑fache Risiko zu sterben im Jahr nach einem Herzinfarkt ausgesetzt – und erhalten weniger invasive Eingriffe und Medikamente.

Herzinfarkt: 1,5-fach höheres Sterberisiko innerhalb eines Jahres
Deutsche Studien zeigen: Frauen sterben deutlich häufiger im ersten Jahr nach einem Herzinfarkt als Männer, trotz ähnlicher Behandlung.

Unterschiedliche Symptome – Risiko der Fehldiagnose („Yentl Syndrome“) bei Frauen
Frauen zeigen bei Herzinfarkten oft atypische Symptome (z. B. Übelkeit, Erschöpfung) – diese werden häufiger falsch diagnostiziert oder mit Verzögerung erkannt.

Patientinnen profitieren, wenn Ärztinnen sie behandeln
Eine japanische Studie zeigt: Frauen ab 65 haben geringere Sterberaten und weniger erneute Krankenhausaufnahmen, wenn sie von Ärztinnen behandelt werden – vermutlich wegen besserer Kommunikation.

FRAUEN KÖNNEN AUCH BILDUNG.

FÜR CHANCEN STATT HERKUNFT

„Wir brauchen Vielfalt – auch in der Bildung.

Frauen sind entscheidende Kräfte, wenn es um gute Bildung geht. Wo mehr Lehrerinnen unterrichten, steigen die Lernerfolge von Mädchen. Schulen mit Direktorinnen erzielen bessere Ergebnisse in Lesen und Mathematik. Und wo Frauen in der Politik mitbestimmen, wird stärker in Bildung investiert – für alle Kinder.

Doch noch immer sind Frauen in den Spitzen der Bildungspolitik und an den Schaltstellen großer Institutionen unterrepräsentiert. Sie müssen ihre Kompetenz häufiger unter Beweis stellen, ihre Entscheidungen werden kritischer hinterfragt, ihr Einfluss bleibt zu oft begrenzt. Damit gehen wertvolle Chancen verloren – für Schülerinnen und Schüler, für Lehrkräfte, für die ganze Gesellschaft.

Darum sagen wir: Bildung braucht Frauen – nicht als Ausnahme, sondern als Entscheiderinnen. Wirklich gerechte und zukunftsfähige Bildung entsteht nur, wenn Frauen Verantwortung tragen.
Die Zukunft unserer Bildung braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen.

WÄHLT FRAUEN — für Demokratie, Vielfalt und eine starke Bildung, die Chancen ermöglicht und nicht von Herkunft abhängig ist.

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #BildungbrauchtFrauen

FRAUEN KÖNNEN AUCH KULTUR.

UNVERZICHTBAR, NICHT ALS ZIERDE

Wir brauchen Vielfalt – auch in der Kultur. Frauen sind seit jeher treibende Kräfte in Kunst und Kultur. Wo mehr Frauen an den Spitzen von Theatern, Museen oder Festivals stehen, wird das Programm vielfältiger, gesellschaftskritischer und innovativer. Studien zeigen: Frauen prägen die kulturelle Teilhabe maßgeblich, öffnen Räume für neue Perspektiven und schaffen Zugänge für Menschen, die sonst außen vor bleiben. Und Beispiele gibt es genug: Intendantinnen, Regisseurinnen, Kuratorinnen und Musikerinnen, die mit ihrem Schaffen Debatten anstoßen und unsere Demokratie kulturell lebendig halten.

Doch noch immer sind Frauen in Führungspositionen von Opernhäusern, Museen, Orchestern und Filmproduktionen deutlich unterrepräsentiert. Sie müssen ihre Kompetenz häufiger beweisen, ihre Projekte kämpfen öfter um Anerkennung und Finanzierung, ihre Wirkungsmöglichkeiten bleiben begrenzt.

Darum sagen wir: Kultur braucht Frauen – nicht als Feigenblatt, sondern als Entscheiderinnen. Wirklich vielfältige und zukunftsfähige Kultur entsteht nur, wenn Frauen mitbestimmen.

Die Zukunft unserer Kultur braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen – unverzichtbar, nicht als Zierde.

WÄHLT FRAUEN – für Demokratie, Vielfalt und Kultur.

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #KulturbrauchtFrauen“

FRAUEN KÖNNEN AUCH JUGEND.

ENTSCHEIDEN NICHT NUR BETREUEN

Wir bauchen Vielfalt – auch ….Frauen tragen seit Jahrzehnten die Hauptlast in der Kinder- und Jugendhilfe – als Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, Pädagoginnen. Rund 88% der Fachkräfte in der Jugendhilfe sind Frauen. Sie halten das System am Laufen, begleiten Familien, schützen Kinder, stärken Jugendliche.

Doch wenn es um die Spitzen geht, ändert sich das Bild: In den obersten Leitungsebenen der großen Wohlfahrtsverbände und Träger sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Während sie die Basis der Arbeit tragen, sind es oft Männer, die über Budgets, Strukturen und Programme entscheiden.

Dabei weisen Studien nach: Wo Frauen Verantwortung übernehmen, profitieren Kinder und Jugendliche direkt. Forschung belegt, dass weibliche Führung die Bildungs aspirationen von Mädchen stärkt und neue Vorbilder schafft. Internationale Analysen zeigen zudem, dass mehr Frauen in politischen und organisatorischen Leitungsfunktionen steigen die Investitionen in Bildung und soziale Infrastruktur. Und eine große Übersichtsarbeit mit über 130 Studien zeigt: Weibliche Führung fördert Stabilität, Innovation, Gesundheit und Organisationsklima — alles Faktoren, die für die Kinder- und Jugendhilfe entscheidend sind.

Darum sagen wir: Jugend braucht Frauen – nicht nur in der Fürsorge, sondern in den Chefetagen. Wirklich gerechte Chancen für Kinder und Jugendliche entstehen nur, wenn Frauen die Entscheidungen mitprägen.

Die Zukunft unserer Jugend braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen.

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #JugendbrauchtFrauen

FRAUEN KÖNNEN AUCH SPORT.

AUF DEM PLATZ UND IN DER FÜHRUNG

Wir bauchen Vielfalt – auch im Sport. 28,76 Millionen Menschen sind Mitglied in deutschen Sportvereinen – ein historischer Rekord. Fast 10 Millionen davon sind Frauen und Mädchen. Frauen trainieren Kinder, begleiten Jugendliche, halten den Vereinsalltag am Laufen und tragen damit einen erheblichen Teil des Sports in Deutschland.

Doch sobald es um die Spitzen geht, kippt das Bild: In den Vorständen der Spitzenverbände liegt der Frauenanteil bei unter 19%. In 14 Verbänden sitzt keine einzige Frau im Entscheidungsgremium. Während Frauen Millionen Mitgliedschaften tragen, entscheiden Männer über Budgets, Programme und Strukturen.

Dabei ist klar: Divers besetzte Führungsgremien fördern Transparenz, senken Korruptionsrisiken und machen Organisationen zukunftsfähig. Mehr Frauen in Verantwortung bedeutet mehr Innovation, bessere Schutzkonzepte und gerechtere Chancen – für Sportler:innen, Vereine und die Gesellschaft.

Darum sagen wir: Sport braucht Frauen – nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in den Chefetagen. Die Zukunft des Sports braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt damit sie zu wählen.

WÄHLT FRAUEN – für Demokratie, Vielfalt auf dem Platz und in den Sporthallen.

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #SportbrauchtFrauen

Quellen

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https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0305750X09000904

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Stand 02.09.2025