FRAUEN KÖNNEN AUCH BAUEN

WOHNRAUM STATT RENDITE-TRAUM

Wir brauchen Vielfalt – auch beim Bauen und Wohnen.

Wo Frauen mitentscheiden, entstehen Konzepte, die lebensnäher, inklusiver und nachhaltiger sind. Die „Frauen-Werk-Stadt“ in Wien zeigt, wie Wohnanlagen entstehen können, die Sicherheit, Gemeinschaft und Alltagstauglichkeit verbinden – mit durchdachten Wegen, Treffpunkten und bezahlbaren Mieten. Und auch in Freiburg machten Architektinnen mit dem Projekt „Stadt & Frau“ deutlich, dass Stadtplanung anders geht: mit flexiblen Grundrissen, guter Infrastruktur und Räumen, die das Leben leichter machen.

Doch in Stadtplanung und Architektur sind Frauen noch immer unterrepräsentiert. Ihre Kompetenz wird häufiger infrage gestellt, ihre Ideen kritischer bewertet, ihre Beiträge zu selten anerkannt.

Darum sagen wir: Stadtentwicklung braucht Vielfalt – nicht nur im Ergebnis, sondern auch in den Entscheidungen. Lebenswerte Städte entstehen, wenn alle Perspektiven einfließen.

Die Zukunft unserer Stadt braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen.

Wählt Frauen – für Demokratie, Vielfalt und Stadtentwicklung.

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #StadtbrauchtFrauen #FrauenbauenZukunft #BauenMitFrauen

Belege & Quellen

Historische & feministische Impulse

Margaret Hicks (1880): Erste Absolventin der Cornell-Architektur, forderte Mindeststandards wie Licht, Luft und nutzbare Grundrisse für Arbeiterwohnungen.

Octavia Hill & Jane Addams: Soziale Reformen (London, Chicago) legten Grundlagen für modernen sozialen Wohnungsbau.

Matrix Feminist Design Co-operative (London, ab 1981): Nutzerinnenbeteiligung, kooperatives Planen – u. a. für sozialen Wohnbau.

FOPA (Feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen, Deutschland): Einflussreiche Projekte im sozialen Wohnungsbau (IBA Berlin).

Konkrete Praxisbeispiele

Frauen-Werk-Stadt, Wien (Eva Kail): Gendergerechte Planung mit Fokus auf Sicherheit, Alltagstauglichkeit und bezahlbaren Wohnraum.

Catherine Bauer Wurster (USA): Mitautorin des U.S. Housing Act 1937 – Grundstein für soziale, bezahlbare Wohnungen.

Dana Cuff (UCLA, CityLAB): Forschung zu „spatial justice“ und bezahlbarem Wohnraum, Auszeichnung für bezahlbares Bauen.

Studien & Daten

Australische Studie (2020): Wohnqualität und Leistbarkeit haben besondere Bedeutung für Frauen – flexible, bezahlbare Wohnformen entlasten.

Aktuelle Projekte

Burnayi Lurnayi, Bendigo (Australien): Gender-responsive Wohnungen für indigene Frauen (YWCA + Dja Dja Wurrung).

YWCA Adelaide: Wohnprojekt für Frauen & Kinder nach Gewalt – 24 bezahlbare Mietwohnungen.