FRAUEN KÖNNEN AUCH MEDIZIN

FÜR ALLE, NICHT NUR FÜR MÄNNER

Wir brauchen Vielfalt — auch in der Medizin.
Zu lange galt in Forschung und Behandlung der Mann als Maßstab. Medikamente wurden überwiegend an männlichen Probanden getestet, Herzinfarkte bei Frauen seltener erkannt, Symptome falsch gedeutet. Die Folgen sind dramatisch: Frauen haben nach einem Herzinfarkt ein bis zu 1,5-fach höheres Sterberisiko. Studien zeigen zugleich: Patientinnen profitieren nachweislich, wenn Ärztinnen sie behandeln — durch bessere Kommunikation und passgenauere Therapien.

Doch in der medizinischen Forschung, in Chefetagen von Kliniken und in Gesundheitsgremien sind Frauen noch immer unterrepräsentiert. Damit fehlen wichtige Perspektiven genau dort, wo es um Leben, Versorgung und Sicherheit geht.

Deshalb sagen wir: Gesundheit braucht Vielfalt. Eine Medizin, die Frauen einschließt, rettet Leben und stärkt alle. Die Zukunft der Gesundheit braucht Frauen in Verantwortung. Und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen. 

WÄHLT FRAUEN – für Demokratie, Vielfalt und gendersensible Medizin.

#Potsdamwählt #DemokratiebrauchtVielfalt #MedizinbrauchtFrauen

Männer als medizinischer Standard, Frauen bleiben abseits
Medizinische Forschung und Studien nutzen vor allem männliche Proband:innen, wodurch Frauen in Diagnose und Behandlung systematisch benachteiligt werden. Trotz Fortschritten ist die Sterblichkeit nach Herzinfarkt bei Frauen in Deutschland fast doppelt so hoch wie bei Männern – weil Symptome anders sind und Diagnosen verzögert erfolgen.

Herzinfarkt: höhere Sterbewahrscheinlichkeit & Therapie-Lücken bei Frauen
Frauen sind an das 1,5‑fache Risiko zu sterben im Jahr nach einem Herzinfarkt ausgesetzt – und erhalten weniger invasive Eingriffe und Medikamente.

Herzinfarkt: 1,5-fach höheres Sterberisiko innerhalb eines Jahres
Deutsche Studien zeigen: Frauen sterben deutlich häufiger im ersten Jahr nach einem Herzinfarkt als Männer, trotz ähnlicher Behandlung.

Unterschiedliche Symptome – Risiko der Fehldiagnose („Yentl Syndrome“) bei Frauen
Frauen zeigen bei Herzinfarkten oft atypische Symptome (z. B. Übelkeit, Erschöpfung) – diese werden häufiger falsch diagnostiziert oder mit Verzögerung erkannt.

Patientinnen profitieren, wenn Ärztinnen sie behandeln
Eine japanische Studie zeigt: Frauen ab 65 haben geringere Sterberaten und weniger erneute Krankenhausaufnahmen, wenn sie von Ärztinnen behandelt werden – vermutlich wegen besserer Kommunikation.